Die letzte Reise der Fasnachtssaison "zweitausendundzwölf" führte die Bänggner Sumpfhüener ins Schaffhausische Thayngen und später in die deutsche Exklave Büsingen. Wegen postfasnachtären Hals-, Kopf- und anderen Schmerzen mussten einige Hüener auf die Reise verzichten, doch die mitgereisten Mitglieder gaben an diesem Wochenende noch einmal vollgas, um das Linthgebiet würdig zu vertreten. Es gab denn auch einige Auftritte zu bestreiten: Vor dem Umzug in Thayngen, danach den gut besuchten Thaynger Umzug und zuletzt der Gig im vollen Festsaal.
Auch die logistischen Herausforderungen wurden durch Präsident Hansjörg Hug souverän gelöst und krönten in einem üppigen Abendessen im weiss gedeckten Saal des Restaurants. (sorry, es war dunkel und ich habe mir den Namen des "Spuntens" nicht gemerkt
) Weiter ging es an den Büsinger Fasnachtsaktivitäten im Zelt der "Geissli-mäh-Klique". Die Darbietungen erinnerten teils an den "Bänggner Kostümball" (kamen jedoch keinesfalls an diesen heran) oder an vergangene Leitershows des Jugendteams.
Obwohl man die Darbietungen (Geissen-Tanz oder Sockentheater im Neon-Licht) nach einem Mal "gesehen" hatte, wurde - vor allem von dem Speaker - stehts eine Zugabe gefordert. Auch die Schnitzelbank des einheimischen Fasnächtlers waren eher peinlich als lustig...aber man muss es zuerst einmal besser machen! Gegen Ende des Programms traten neben den Sumpfhüenern vier weitere Guggen auf und sorgten doch noch für ausgelassene Feststimmung. Die Unterkunft, welche starkt an den Benkner Rösslisaal erinnerte, war bis auf das letzte Mätteli gefüllt, als die Sumpfhüener zu später Stunde eintrafen. Irgendwie fand jede und jeder noch ein Plätzchen und - trotz lauten Schnarchgeräuschen - ein paar Stunden Schlaf.
) Weiter ging es an den Büsinger Fasnachtsaktivitäten im Zelt der "Geissli-mäh-Klique". Die Darbietungen erinnerten teils an den "Bänggner Kostümball" (kamen jedoch keinesfalls an diesen heran) oder an vergangene Leitershows des Jugendteams.
Obwohl man die Darbietungen (Geissen-Tanz oder Sockentheater im Neon-Licht) nach einem Mal "gesehen" hatte, wurde - vor allem von dem Speaker - stehts eine Zugabe gefordert. Auch die Schnitzelbank des einheimischen Fasnächtlers waren eher peinlich als lustig...aber man muss es zuerst einmal besser machen! Gegen Ende des Programms traten neben den Sumpfhüenern vier weitere Guggen auf und sorgten doch noch für ausgelassene Feststimmung. Die Unterkunft, welche starkt an den Benkner Rösslisaal erinnerte, war bis auf das letzte Mätteli gefüllt, als die Sumpfhüener zu später Stunde eintrafen. Irgendwie fand jede und jeder noch ein Plätzchen und - trotz lauten Schnarchgeräuschen - ein paar Stunden Schlaf.Am Sonntag nahmen die Sumpfhüener mit der wohl höchsten Startnummer der Vereinsgeschichte den Fasnachtsumzug unter die Füsse. Bis zum Startplatz Nr. 104 war es schon eine kleine Wanderung, doch bis es dann mit dem Umzug für die Hüener losging blieben zum Glück auch noch 2 1/2 Stunden zum verschnaufen. Ganz mottogetreu "D'Sumpfhüener sind Trumpf" klopften einige Hüener einen Jass und nutzten die Perkussionsinstrumente als Jassteppich. Gegen die Kälte half die Bildung eines "Pinguinrudels" oder eine kleine "Gugga-Einlage"*. Dass die Umzugsroute, dann auch nicht ganz so lange war störte, glaube ich, niemanden. Bevor das ganze Material wieder in den Car verladen wurde, gönnten sich die hungrigen Gugger noch eine Wurst und dann ging es auch schon wieder nach Hause. Ein dreifaches Sumpfhüener - "gack" auf die Fasnacht 2012!
*Gugga ist die närrische alternative zu Zumba. Und so funktioniert's: Es gilt sich zu Guggen-Musik rhythmisch und sehr ausgelassen zu bewegen. Ein gut gefüttertes Guggägwändli fördert die Fettverbrennung und Entgiftung des Körpers. Lektionen können bei Ihrer Gugga-Instruktorin des Vertrauens, Irène Zweifel Hug, gebucht werden.
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Soll ich mich heute auch mal in die "Büttärede" wagen, tu ich mich beim Foto-upload fragen. Grossartig wäre es, einen "Limerick" zu schreiben, doch die sind sehr schwer, die "Cheiben". Und in welcher Sprache soll man dichten? Mundart sei einfacher - mitnichten. Du sollst auch nicht die gleichen Wörter brauchen, dies tut vor allem das Grosshirn schlauchen.
Und so schreib ich munter vorwärts, der Text soll rauf, noch vor dem März. Es geht um den traurigsten Fasnachtstag, dies ist die "Uslumpätä" vom letzten Dienstag. Der 11er-Rat kreutzte mit Taschentüchern auf und verteilte diese in der Menschenmenge zuhauf. Dem TürggäBuzzi sein letztes Stündlein hat geschlagen, als man von weitem hört den Motrac-Wagen. Wie er am SchmuDo auf die Gemeindehauskanzel gehoben, wird er nun von den Kindern heruntergezogen. Dann ein Umzug ums Dorfdreieck - inklusive Verkehrschaos - oh du Schreck! Das Fasnachtsende wird verkündet, als der Tschämpien den TürggäBuzzi entzündet. Auch heuer brauchte es wieder zwei Guggenlieder, bis der Buzzi brannte nieder. Dann machten sich die Sumpfhüener von dannen, wobei die Zuschauer O.M.D. mitsangen. Einen Gang herunterfahren und erzählen, was die schönsten Erlebnisse waren. Dies hat bei den Hüenern schon fast Tradition und ist eigentlich der grösste Gugger-Lohn.
Die Benkner Fasnacht ist zwar vorbei, dies hält die Sumpfhüener nicht davon ab, am kommenden Wochenende noch einmal auf die Piste zu gehen. Wir werden in Thayngen und Bünsigen (D) an den Fasnachtsaktivitäten teilnehmen und am grössten Umzug der Vereinsgeschichte mitlaufen (Total 116 Gruppen).
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